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Berlin Update

27. November 2015
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Ihr Lieben,

Ich blogge ja momentan auf Tumblr und deswegen ist es hier ruhiger. Allerdings möchte ich meinen Blog natürlich nicht komplett aufgeben und werde auch hier weiterhin bloggen. Ich weiß nicht, wie es mit Tumblr weitergeht oder vielleicht sogar mit YouTube – das Schreiben alleine genügt mir momentan nämlich nicht, aber leider bin ich schlichtweg zu doof, um mein AdSense einzurichten. Irgendwas ist da kaputt, aber ich weiß leider nicht, was genau. Aber Hilfe kommt bald!

Wie viele von euch wissen, wohne ich jetzt in Berlin.

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Ich bin jetzt seit einem Monat hier, in einer WG, und was soll ich sagen: Es ist super. Es ist super laut, super bunt, super super, aber auch super schwer. Ich habe knapp fünf Jahre mit meinem Freund in einer großen Wohnung gelebt, wo ich nackt hätte Handstand machen können (wenn ich einen Handstand könnte) und nun muss man sich an Regeln halten und das Gefühl, ein zuhause zu haben, ist natürlich erst einmal weg. Man fühlt sich nicht zuhause, man ist nur Gast irgendwo, auf längerem Zeitraum. Ich kenne die Straßennamen nicht, ich kenne niemanden, wenn ich durch Berlin laufe, und wenn es regnet, ist es so grau, grau, grau, obwohl überall bunte Lichter sind.

Wenn man die Großstadt nicht gewohnt ist, frisst sie einen auf. Aber gleichzeitig ist man so glücklich, ich meine, du kannst dir um 2 Uhr nachts einen Burger mit Erdnussbutter vor die Haustür liefern lassen – wie geil ist das denn?!

Aber du weißt halt auch, dass all deine Freunde, dein Freund, deine Familie über 500km weit weg wohnen. Alle auf einem Fleck und du bist weg, weil du denkst, du musst dich selbst verwirklichen. Aber wenn es dunkel wird und du alleine in deinem Zimmer bist, fragst du dich, ob das, was du schon bist, nicht reicht, und du nicht einfach wieder nach Hause gehen kannst, bitte, ich will nach Hause.

Aber das hier ist jetzt mein Zuhause und ich bin mir sicher, dass es sich auch irgendwann so anfühlt. Es ist immer schwer, sein Leben komplett zu ordnen. Wenn die einfachsten Dinge einfach auf einmal anders sind. Kein „Mal eben ins Auto setzen und zum Edeka fahren für einen großen Einkauf“, weil du hast kein Auto mehr, dafür aber Bus, Bahn, Ubahn und der Edeka ist direkt unter deiner Wohnung.

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Ich bin froh, in so einer spannenden Stadt zu leben und ich bin froh, dass ich mit so tollen Menschen zusammenwohnen darf. Aber noch ist es schwierig und auch wenn mein Instagram sagt, dass alles bunt und groß und schön ist, heißt das nicht, dass es so ist. Vergesst nicht, Soziale Medien lügen dich den ganzen Tag an. Aber hier, auf dem Blog, bin ich noch ich – egal ob in Berlin oder in London oder eben doch nur im Sauerland, wo die Kühe noch lila sind (fast).

 

Übrigens: Ich wohne ja momentan auch mit einem Fotografen zusammen – einige von euch kennen ihn bestimmt: Toko AKA Tokography. Und dieses Jahr hat er wieder seine beliebte Kalender-Aktion ins Leben gerufen und für nur 20€ (Meiner Meinung nach viel zu wenig, aaaaaaaber gut für euch) könnt ihr euch einen Artikel für 2016 kaufen. Es wäre toll, wenn der ein oder andere das machen möchte – besser, als ein Massekalender für 3€ von Amzon mit Babytieren vom Bauernhof (oder so.)

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1 Comment

  • Reply Aileen 28. November 2015 at 10:30

    Du sprichst mir wirklich aus der Seele! Ich wohne allerdings schon fast zwei Monate 300km von Familie und Freunden weg und ich habe hier leider nicht den ‚Luxus‘ von Straßenbahnen, U-Bahnen oder einem Edeka direkt unter der Wohnung 😀 Ich bin aus einem Kaff, in ein noch viel kleineres Kaff gezogen, ohne Auto, ohne Freunde, ohne Familie, ohne Bus und Bahn.. kurz um, ich bin total abhängig von den Mädels aus meinem Wohnheim die ein Auto haben :( außer dem Heimweh und dem ’noch nicht zu Hause fühlen‘, macht mich das am meisten fertig. So abhängig zu sein, da hatte ich zu Hause viel mehr Freiheiten und das ist es, an das ich mich nun erst einmal gewöhnen muss, bisher klappt das leider noch so gar nicht, aber naja.. mit der Zeit wird es sicherlich besser werden :)

    Dir liebe Tara, wünsche ich alles alles Gute in Berlin, ich mein hallo?! BERLIN! Was will man mehr 😀 & sicherlich wirst du dich irgendwann auch in deiner WG ‚zu Hause‘ und nicht mehr nur als Gast fühlen :) Das wird seine Zeit brauchen, aber so ist das eben mit Veränderungen :)

    Fühl dich gedrückt, Aileen <3

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