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LITERATUR

LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Der Egoist der Gefühle

27. Dezember 2016

Es gibt Tage, an denen ich mir wünsche, es gäbe keinen weiteren Tag mehr. Es gibt Menschen, bei denen man sich wünscht, es gäbe nie wieder einen anderen in deinem Leben. Und dann wachst du eines morgens auf und merkst, du bist zerbrochen, du und alles, was du dachtest, das du bist, und du weißt gar nicht, wie das passiert ist, denn du bist ja gar nicht runtergefallen.   „Wie geht etwas kaputt, wenn es nicht hinfällt? Und wieso hat…

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FASHION LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Vielleicht haben sie Recht

24. Dezember 2016
Kleid Blumen Mango

Ich denke oft über die Liebe nach. Die Liebe an sich, an dich, an andere. Wildfremde Menschen die das selbe fühlen und doch bin ich mir sicher, niemand fühlt wie ich. Ich setze mich für andere in Brand und suche mir den Platz mit dem wenigsten Wasser, ich bin destruktiv und trotzdem immer darauf bedacht, in Sicherheit zu sein. Aber in Sicherheit zu verbrennen ergibt keinen Sinn und deswegen stelle ich mich selbst in Frage, wenn du dir wieder sicher…

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LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Du bist laut, du bist leise.

15. Dezember 2016
karrussel

Ich bin laut, ich bin leise, und manchmal weiß ich gar nicht, wer mich hören kann. Ich bin groß und klein und beides gleichzeitig, egal, was auf meinem Pass steht. Ich habe Angst im Dunkeln und bin froh, wenn das Licht aus ist und niemand mich mehr sehen kann. „Ich mache Bilder von mir und alle denken, sie hätten alles gesehen, dabei weiß niemand, wie ich aussehe. Ich liebe lautes Lachen, aber leises Lachen, Flüstern was, Tuscheln, Im-Dunkeln-Ist-Gut-Munkeln, das ist…

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LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Und all die 1000kg Ballast.

12. Dezember 2016

Ich sitze hier bei einem, oder vielleicht auch zwei Gläsern Wein und denke über unsere Unterhaltung nach. Dein Portemonnaie ist eigentlich keins, nur ein paar Kartenfächer, das Nötigste hat Platz. Ich muss lachen. Irgendwie passt das zu dir. Irgendwie auch nicht. Was zu dir passt, ist schwierig. Du auch. “Vielleicht ist das dein nächster Text. Sein Leben so aussortieren wie das eigene Portemonnaie.” “Ja, vielleicht.” Vielleicht. Vielleicht ist es gar nicht so einfach, Ordnung zu halten, selbst wenn man weniger…

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LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Klick, Klick, Glück – wieso man sich nicht zur großen Liebe swipen kann

4. Dezember 2016
fishnet detail

Ich weiß gar nicht, wieso ich Tinder habe. Obwohl doch, ich weiß es. Ich habe einen Artikel darüber geschrieben (ihr erinnert euch?) und ich schreibe wieder einen. Und wieder. Und wieder. Ich weiß nämlich, was in meinem Profil steht: „Bitte keine Dates, ich bin hier nur zum Stalken ;)“. Das verstehen – natürlich – die meisten als Aufforderung und denken von sich, so wie jeder, so wie alle, dass sie „anders“, sind, der eine vielleicht. Aber genau durch dieses Denken…

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LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Mein liebstes Accessoire, die Melancholie

3. Dezember 2016

Ich trage die Melancholie wie mein liebstes Kleid. Abgewetzt, alt, älter als ich, schon die Griechen kannten sie. Ich schmeiße sie mir über wie einen Mantel, wenn ich das Haus verlasse für eine Party und manche sehen ihn, manche nicht. Manche wollen ihn mir abnehmen, manche verstehen mich nicht, wenige finden, er steht mir gut. Viele Leute verstehen nicht, was Gefühle mit Kreativität zu tun haben, was vielleicht auch daran liegt, dass die meisten Menschen erstmal generell nichts von Gefühlen…

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LIFESTYLE LITERATUR

Gastpost: Gier mit Stil

30. November 2016
Blog Berlin Champagner

In einer Rede, die der bereits krebserkrankte Jobs 2005 vor den Absolventen der prestigeträchtigen Stanford-Uni hielt, verwies er auf die alles entscheidende Bedeutung von Liebe, die man dem, was man tut, entgegenbringen muss, gerade angesichts des immer drohenden Todes. Jobs’ Beweisführung ist so einfach wie berührend: »Ihr seid schon heute nackt. Also denkt nicht, ihr hättet was zu verlieren.« Und er ergänzt: Denkt lieber daran, das zu werden, was ihr wirklich seid – und lasst nicht die Stimmen anderer Eure…

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LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Es muss dir nicht leidtun

6. November 2016
muse tattoo

Warum es wichtig ist, sich schön zu finden „Ich will ja nicht arrogant klingen, aber…“ [\insert random sentence here]. Wie oft höre ich von meinen Freundinnen, die allesamt wunderbar und perfekt auf ihre Weise sind (sonst wären sie nicht meine Freundinnen), dass sie sich entschuldigen oder rechtfertigen, bevor sie etwas Nettes über sich selbst sagen. Und mit „etwas nettes“ meine ich dann nicht einmal ein richtiges Kompliment, sondern ein so heruntergeredetes nettes Wort, dass es eigentlich schon fast gemein ist.…

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FASHION LIFESTYLE LITERATUR

Literatur: Sei du selbst, aber bitte richtig.

2. Oktober 2016

„Ich will echte Frauen sehen!“ – Aufrufe überall, von allen, und allem voran: eine Lüge. H&M wirbt mit Frauen, die ihr Bauchfett in die Kamera schwenken und dabei glücklich sind. Wieso auch nicht. Davon habe ich auch genug, Pizza sei Dank. Wenn Frauen Achselhaare haben, ist das erstmal ganz normal, die hat jeder. Sie wachsen zu lassen ist wahrscheinlich Geschmackssache – ich finde es nicht schön, aber mir ist es egal, wenn jemand das macht. Geht mich nichts an. Aber…

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FASHION LITERATUR

Literatur: Scheiß auf Wolke 4

31. Juli 2016
halfbun berlin

„Lieber Wolke 4 mit dir als unten wieder ganz allein“ – gibt es einen schrecklicheren, verletzenderen, degradierenderen Text als diesen? Und doch spiegelt er unsere Gesellschaft und Einstellung perfekt wider. Eine Frau. Ein Mann. Beide scheinen sich zu liebe, irgendwie. Aber genau kann man es nicht sagen, denn was ist Liebe schon wert, wenn man auf jeder Pinnwand und unter jedem Instagrambild ein „Oh mein Gott, ich lieeeebe diesen Lipgloss/deine Haare/das neue Pokémon“ lesen kann. Liebe ist Konsumgut und gleichzeitig…

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