FASHION LIFESTYLE

Jeans 1×1

7. Dezember 2015

Irgendwie ist das mit Hosen so eine Sache. Ich habe, im Gegensatz zu früher, schon ordentlich abgenommen (das fresse ich mir zur Weihnachtszeit auch gut wieder drauf, aber das darf man auch). Aber trotzdem bin ich, was Jeans angeht, noch immer vorsichtig. Ich habe laaange lange Zeit nur Röcke und Kleider getragen – oder eben Leggings. Nein, Leggings sind kein Hosenersatz, ich weiß. Ich habe sie missbraucht, Schande über mein Haupt.

Und dann kamen Röhrenjeans Skinny Jeans und überfressene Wonneproppen wie ich waren am Arsch. Trotzdem habe ich mich reingezwängt. Jetzt, wo es geht, gibt es allerdings so viele verschiedene Alternativen zu Hosen, die vorher irgendwie gar nicht richtig da waren und wenn man all die coolen Fashionblogger aus den Metropolen der Welt mit Karottenho..pardon, “Mom Jeans” sieht, dann fragt man sich, was der Quatsch jetzt überhaupt schon wieder soll – und wieso sieht das trotzdem immer so gut aus?

Es gibt die: Mom Jeans, Girlfriend Jeans, Boyfriend Jeans, Skinny Jeans, Straight Leg Jeans, Bootcut Jeans und Flare Jeans. Und die sind alle Low Rise, Mid Rise oder High Waist.

Was fällt uns also als erstes auf? Deutsch ist out. Nein, mal im Ernst – wer soll da noch einen Überblick behalten? Ich habe natürlich nicht alle Sorten im Schrank, aber ich versuche einmal, ein kleines Jeans 1×1 für euch anzufertigen – weist mich gerne daraufhin, wenn etwas essentielles fehlt oder ich etwas völlig falsches geschrieben habe!

Die Höhe des Bundes

  1. Low Rise: Die Jeans sitzt sehr tief – nicht gut, wenn man Hüftspeck hat, so wie ich – außer sie sitzt locker und schneidet nicht ein.
  2. Mid Rise: Das ist so die “Standardhöhe” – nicht zu tief, nicht zu noch.
  3. High Waist: Mein absoluter Favorit, vor allem mit hohem Stretchanteil – dann fühlt man sich fast so, als ob man Leggings oder Strumpfhosen anhat, kann essen ohne Ende und kurze Oberteile anziehen, ohne Angst haben zu müssen, dass man bei jeder kleinste Bewegung bauchfrei ist. Sie formt eine schöne Figur und zaubert schlanker. Normalerweise sitzt die High Waist Hose bis kurz unter den Bauchnabel.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die verschiedenen Schnitte

  1. Skinny Jeans: Die gute, alte Skinny Jeans. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Skinny Jeans Görlz die witzigstennn und glücklichsten überhaupt sind, hihihi, das macht aber auch Spaß, sich so in Jeans zu quetschen und den Knopf aufmachen zu müssen, sobald man zu viel Pommes gege.., äh, Wasser getrunken hat. Okay, ich gebs zu, ich trag auch fast nur Skinny Jeans – aber nur High Waist und mit 200% Stretchanteil!
  2. Straight Leg: Also, anstatt dünn ist der Beinverlauf gerade…also nicht ganz enganliegend, aber schon eng…äh..ne?Ja. Ich denke, darunter fallen Mom Jeans und Girlfriend Jeans. Beide Hosen haben ein gerade geschnittenes Bein. Allerdings sind die Mom Jeans High Waist (eben die guten, alten Karottenhosen). Die Girlfriend Jeans sind etwas weiter als die Mom Jeans, aber auch noch straight geschnitten, allerdings am Oberschenkel eher “lose fit” als “straight”……………………………………………………………………………………..ok. Das piekst irgendwie im Kopf. Aber das muss man wissen, denn hip jeans wearen sehr wohl blue teens! Oder andersrum! Beides!
  3. Boot Cut: Das kann ich übersetzen! Das sind Hosen, die so geschnitten sind, dass man die Stiefel NICHT sieht, weil sie hässlich sind, dass die Stiefel quasi unter die Hose passen – falls man eine Jeans im Winter tragen möchte und nicht nur in die Stiefel stopfen will. Die Boot Cut Jeans sind quasi die eingestaubte Version der Flare Jeans, was wiederrum eine neue Version der Schlaghose sind…nur mit mehr Schlag als die Boot Cut Jeans (Himmel, finde nur ich das so extrem verwirrend?!) Jedenfalls strecken die das Bein, formen einen wunderschönen Hintern, machen größer…aber haben auch immer einen Touch Hippie-90er-Woodstock-Buffalo-Flair(Flare,höhö) an sich. Finde ich.
  4. Boyfriend Jeans: Schlabbrige, weite Hosen. Wie die vom Freund halt. Lose Fit. Sitzt locker. Am schönsten mit Löchern. Das hört sich wirklich schlimm an, oder? Labbrige, löchrige Jeans. Sieht aber gut aus. Ich hab sowas als Girlfriend Jeans (oder Straight Leg???!?! #help)IMG_5723
  5. Egal. Es ist egal, wie die Hosen alle heißen. Wirklich. Es hört sich nur cooler an, wenn man auf einer Jeansparty mitreden kann…aber wann ist man schon mal auf einer?

Wichtig ist…

…wenn ihr Hüftspeck habt oder gerne hochgezogene Tangas tragt, dann verzichtet auf Low Rise. Kauft generell lieber eine Nummer zu groß als zu klein (oder wenigstens passend!) – die Größe auf der Hose sagt nämlich nichts über den Charakter aus, auch wenn viele das noch nicht begriffen haben. Und generell gilt: Je dunkler die Hose, desto schmaler wirkt ihr!

So, ich wünsche euch viel Spaß beim Rumschmeißen der neu erlernten Fachbegriffe, ohne die ihr sicher kein  richtiges Leben führen konntet bis jetzt…..oder auch doch. Doch, wahrscheinlich schon.

Dieses Jeans 1×1 ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Jeans Fritz entstanden – mit wem auch sonst, mehr Jeans als sogar so zu heißen geht ja nicht. (Das war übrigens tatsächlich der erste Laden, bei dem ich mir eigenständig Hosen gekauft habe, weil es den bei uns seit ich denken kann in unserer Kleinstadt gibt 🙂 )

Ich wünsche euch noch einen tollen Abend und vergesst nicht, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen!

 

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2 Comments

  • Reply Chiara 9. Dezember 2015 at 23:37

    Was für tolle jeans <3

    Chiara

    http://www.culturewithcoco.com

  • Reply Tatjana 10. Dezember 2015 at 10:03

    haha, der text ist genial! 🙂

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