LIFESTYLE

Lifestyle – das waren meine Highlights in 2017

23. Dezember 2017

Das Jahr neigt sich  dem Ende zu und ich, naiv wie ich bin, dachte natürlich, dass 2017 mein Jahr wird. Mein Leben lang ist die 17 meine Lieblingszahl. Ich kann gar nicht sagen, wieso – schon immer, auch als Kind, fand ich, dass die 17 eine besondere Zahl ist. Sie hört sich anders an als alle anderen, sieht anders aus, es ist einfach schöner als der Rest – was natürlich bekloppt ist.
Aber niemand kann was für seine Präferenzen, so ist das mit allen Dingen: Wieso mögen wir rot mehr als blau, Rotwein mehr als Weißwein, den Menschen mehr als jenen und die 17 mehr als die 15?

Ich mag 17, ich mag rot, ich mag blau nicht aber das Meer und den Himmel auch, ich mag die 15 nicht aber die 14, ich mag Weißwein vor allem als Schorle und ich mag die Idee, Rotwein zu mögen, irgendwo in einer Gasse in Paris oder Lyon oder gerne auch Montpellier, aber die Wahrheit ist: Chardonnay ist mir lieber als ein Merlot.

So, und weil das bis jetzt gar nichts zu tun hatte mit dem eigentlichen Thema – nämlich meinen Highlilghts in 2017 – fange ich einfach mal an!

Meine Highlights in 2017

Ruhe
Zu Beginn des Jahres war ich in Kyritz, einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, mit Menschen, die mir letztes Jahr und dieses Jahr sehr sehr sehr wichtig waren und sind. Dort war absolut  kein Handyempfang und zwischen selbstgehacktem Holz, selbstgekochtem Essen und dem Sound und La La Land aus der tragbaren Box war die Welt in Ordnung. Nicht nur das: Sehr schön.
Sehr sehr schön sogar.
Den Beitrag dazu findet ihr HIER.

Lärm
Ich war nie ein Festivalmensch. Ich war vor diesem Jahr nur auf einem einzigen: dem Hurricane im Jahr 2006 und auch nur wegen Muse, die dann abgesagt haben wegen eines echten Hurricanes und das Festival ist dann so geendet,  dass ich mit der Polizei nach Haus gebracht wurde und bei Wanderern in einem Zelt schlafen musste, weil alle Leute weg waren, die Zelte überflutet, kein Handyempfang etc.
Also, unter’m Strich: eine eher semi-gute Erfahrung.
Dieses Jahr habe ich allerdings meine Liebe zur deutschen Musik entdeckt (ich ducke mich ein wenig aus Furcht, wenn  ich diese Zeilen schreibe, da ich das bis jetzt noch nicht glauben kann…) und wollte dementsprechend auf ein Festival: das Kosmonaut war da die erste Wahl, denn es hatte alle Headliner, die ich  sehen wollte. Das Festival, zwei Tage, direkt am See, war eine der schönsten Erfahrungen überhaupt. Es war überhaupt nicht überrannt, es war friedlich, alles war perfekt organisiert, die Location war der Hammer, die Bands auch, die ganze Atmosphäre war für mich nicht ganz real: überall Lichterketten, es war nicht zu heiß, nicht zu kalt…es war einfach nur perfekt.
Doch auch die zwei Konzerte von Faber waren einfach nur toll – genau wie das Lollapalooza, wo ich dank Sorel Footwear hindurfte, um dort meinen Geburtstag zu feiern. Ich bin ihnen bis heute dankbar und war dank der Schuhe von ihnen auch festivaltauglich ausgestattet 😉 #noad #justhonesty

Um mal bei der Kultur zu bleiben: Ich durfte auch in den Admiralspalast, um mir die Dirty Dancing Premiere anzusehen oder bei der Blue Man Group zu Gast sein – auch das war wirklich wirklich cool!

Länder
Ich war dieses Jahr in Südfrankreich mit der A-Rosa und bin noch bis jetzt tief dankbar für die Eindrücke, die ich dort sammeln durfte. Ich habe einen Kolibri gesehen, der keiner war, sondern ein Taubenschwänzchen, der, Achtung: ein TAGAKTIVER NACHTFALTER ist, der NICHT aussieht wie ein Falter sondern wie ein VOGEL, nur klein, aber fett. Hä? Nichts davon ergibt einen Sinn und genau deswegen fand ich das Vieh super.
Lyon ist mittlerweile meine absolute Lieblingsstadt – ich habe selten etwas schöneres gesehen – , französisch kann ich noch immer quasi null (“Say something sexy in french” – “Non”), aber: Ich habe Wildpferde gesehen, eine Jeeptour gemacht, Sonnenuntergänge wie gemalt gesehen und nachts, bei offenem Fenster, das fahrende Schiff gehört, während wir quer in der Kabine im Bett lagen.
Das war nicht nur ein Highlight 2017, sondern einer der schönsten Momente meines Lebens: das werde ich nie vergessen.
Hier und hier könnt ihr noch einmal lesen, was wir so erlebt haben.

Materielles
Ich habe mir, dank meines Opas (Opas Zinsen sind niedriger als die bei der Bank 😉 ), einen Traum verwirklichen können, den ich seit 10 Jahren hatte: eine Vintage Chanel.
Ich habe fast ein Jahr lang online nach dem perfekten Modell gefunden und es dann auch tatsächlich gefunden. Ihr musstet sie ja oft genug ertragen, in allen erdenklichen Posts.
Tja. Das nennt man pure Freude über etwas materialistisches – auch das darf es geben, oder nicht?
Hier sind meine Lieblingsbilder mit der Chanel 2.55.

Ansonsten sind natürlich noch viele andere Dinge passier – schön, nicht schön, halb schön: Aber das waren meine absoluten Highlights 2017. Und eure?

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1 Comment

  • Reply Corinna 31. Dezember 2017 at 0:47

    Mein absolutes Highlight 2017 war mein Umzug von Düsseldorf nach Wien. Die beste Entscheidung meines Lebens. Es ist einfach so schön hier! Wiener haben schon den südlichen Touch und sind einfach viel entspannter als es Deutsche je sein werden. Ich kann jedem einen Besuch in der Stadt nur sehr ans Herz legen. 😉 Das „materialistische“ Highlight kam nun zu Weihnachten. Mein Freund hat mir ein Charm Balls Armband samt Charmballs geschenkt. Ich finde diese Teile einfach so schön und stylisch. Habe mich gefreut wie ein kleines Kind! Falls du nicht weíßt wovon ich rede, kannst du dir hier Charmballs anschauen http://www.ella-juwelen.de/thomas-sabo.html. 😉 Ansonsten hatte ich dieses Jahr mit dem Umzug so viel Stress, dass nicht wirklich Zeit blieb für viele Highlights. 😉

    Komm gut ins neue Jahr!

    Liebe Grüße

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