FASHION LIFESTYLE

Lifestyle: Schlafzimmer, Poster und andere Geschichten

18. Juli 2016

Wie ihr ja wisst, bin ich vor Kurzem umgezogen und dementsprechend musste ich meine Wohnung neu gestalten. Ich liebe es, von Null auf 100 zu dekorieren und für mich waren die Ikeabesuche – bis zum 100., danach wurde es nervig – ein Geschenk in blau-gelb. Nur Samstags kann man darauf verzichten, wenn Großfamilien sich wie Bulldozer durch die Fressmeile schieben und den Köttbullar-Traum leben.

Da ich jetzt in einem (sanierten!!! Ich muss es immer wieder sagen, ich bin noch immer so glücklich) Altbau wohne, finde ich, passend zu den abgezogenen Dielen und hohen Türen, dass weiße Wände sich am besten machen.
Als ich eingezogen bin, hatte mein Wohnzimmer allerdings lila Wände, meine Küche grüne und mein Schlafzimmer eine petrolfarbene Wand, wo noch das Muster eines Wandtattoos zu erahnen war (“Lebe jeden Tag, als wäre er dein letzter.” Dann wäre ich pleite oder im Knast, aber gut…)

Ich habe also alles weich gestrichen – was sich so easy anhört, hat mich viele Nerven gekostet, denn ALPENWEIß war irgendwas zwischen Rauchergelb und “ein weißes Shirt 27 mal gewaschen”.

Nur die Wand im Schlafzimmer habe ich im Blair Waldorf Gossip Girl Blau ihres Zimmers gestrichen – ich habe ja auch einen Ruf zu verteidigen. Und immer, wenn Papa mich besuchen kommt ( in zwei Monaten schon drei mal, obwohl uns über 500km trennen), sagt er mir “Kind, hier müssen Bilder hin!” und ich immer nur “Neeein Papa, das lässt man jetzt so weiß. #cleanliving #instagramflat”.

Als mich vorletzte Woche eine Mail von Posterlounge erreichte, habe ich mich allerdings doch gefreut, mit ihnen zusammenzuarbeiten  – denn als ich mich stundenlang (!) durch die immense Auswahl geklickt und mindestens 100 verschiedene Poster im Warenkorb hatte (und mich schließlich entscheiden musste), habe ich erst einmal gemerkt, dass ich schon gerne ein paar Bilder und Poster hätte.

Ein Bild hat mir so gut gefallen, dass ich es auf Leinwand drucken ließ. Das geht nämlich: Du suchst dir ein Bild aus, und danach kannst du die Größe und Beschaffenheit selbst bestimmten – sogar die Farben kannst du noch ändern.

Jetzt habe ich also doch Bilder im Schlafzimmer und Papa kann nicht mehr meckern, wenn er mich besuchen kommt. Allerdings werde ich noch Bilderrahmen für alle holen, ich habe einfach gemerkt, dass ich aus dem Poster-an-die-Wand-mit-Tesafilm-Alter raus bin.

Wie steht ihr zu eurer Wanddekoration in der Wohnung? Weniger ist mehr? Mehr ist mehr? The bigger the better?
Danke an Posterlounge für die Zusammenarbeit!

poster berlin

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1 Comment

  • Reply Linn 18. Juli 2016 at 12:37

    Also vor 5 Jahren hätte ich wohl noch gesagt, dass ich Poster sämtlicher Teenie-Stars für lebensnotwendig in meinem Zimmer erachte, mittlerweile sind es wenige, ausgewählte Lieblingsmomente und Sprüche, gerne in schwarz-weiß, die dann doch an die Wand dürfen.

    Liebe Grüße
    Linn

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