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#taratalks: Outsourcing – wieso ich nicht alles können muss [Werbung mit Dolce Gusto]

30. November 2018

Ich zerbreche mir den Kopf darüber, wie ich jetzt am schnellsten diesen Artikel über Performance Marketing zu Ende lesen muss, um dann noch den Text über Make Up Neuheiten zu schreiben. Ich bin Freelance Kolumnistin, aber seit drei Jahren brenne ich für Online Marketing, Influencer Marketing und vor allem Content Marketing. Ich blogge auf Fashionlunch, doch mein Fokus hat sich verändert. Ich rede viel lieber über Themen, die Frauen in der heutigen Gesellschaft beschäftigen, als über Outfits oder Rezepte. Das war in, aber wirklich Interesse hatte ich dafür nie.

Wie ich gelernt habe, dass ich nicht alles können muss

So, wie man immer etwas lernt: Auf die harte Tour. 2018 war ein kompliziertes Jahr für mich – ich habe viele Menschen verloren bzw von meiner Liste der Vertrauten gestrichen, mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt und mich auch beruflich neu umorientiert. Alles hängt hier miteinander zusammen: Meine Gesundheit hat schlappgemacht bei dem Versuch, auf Biegen und Brechen irgendwie irgendwo reinzupassen und mich weiterhin in die rosa Instagramwelt einzufügen, um Aufträge zu bekommen, die meine Miete zahlen werden.

Ich habe meine Bachelorarbeit abgegeben und ich warte noch immer auf die Note. Auch das hat mir viel abverlangt, will ich diesen Abschluss einfach nur haben, um… naja, eben einen Abschluss zu haben – brauchen tue ich ihn eigentlich nicht, denn: Ich habe meine Leidenschaft entdeckt. Seit September gibt es Tara Wittwer Consulting und ich kann behaupten, auch wenn ich mich noch sortieren muss und ca 100 Dinge mit Finanzamt, Steuerberater, Versicherung und Co klären muss, dass Workshops und Seminare, sowie Beratung und Unterstützung das sind, was ich machen will.

Aber der Weg zur Selbstfindung ist steinig – und ich bin noch lange nicht da

Ich habe mir neue Ziele gesetzt und es wichtiger empfunden, weniger gleichaussehende Pullover für jeweils 25 Euro zu kaufen, sondern einfach mal etwas zur Seite zu legen für anstehende Steuer, für Fortbildung, Weiterbildung und Reisen im kommenden Jahr. Ich habe mich monatelang zurückgezogen und dadurch ebenfalls riskiert, dass die Partner, mit denen ich schon lange zusammenarbeite, das Vertrauen in mich verlieren.

Zu diesen Partnern gehört ebenfalls, wie ihr wisst, schon seit Jahren Dolce Gusto. Aber ihre Reaktion war die, die man sich von treuen Paartnern nur wünschen kann: Zwei mal Care Pakete mit Kaffee und Kakao. Und da ich von dem neuen Kaffee so begeistert war und er mich seit Wochen jeden Morgen in den Tag bringt, habe ich mich dazu entschlossen, dass ihr ihn auch kennenlernen solltet.

Die drei neuen Kaffee Sorten von Dolce Gusto ergeben zusammen die Absolut Origin Kollektion und sie beinhalten

Colombia Lungo: Ein schwarzer Kaffee, welcher nach gerösteten Mandeln, Muskat und Gerste aus dem Sierra Nevada Gebiet schmeckt. Dieser Kaffee hat übrigens meinen Alltime-Favourite, den Lungo, abgelöst. Er schmeckt für echte Liebhaber des schwarzen Kaffees auch ein bisschen nach Weihnachten – und wer ist der größte Weihnachts-Winter-Fan? Salut, c’est moi!

Honduras Corquin: Ein sanfter Espresso nach  Honig, schwarzer Schokolade und Malz schmeckend  – letzterer wird in hoch in den Bergen in Corquin angebaut

Peru Cajmarca: Ein diesmal intensiver Espresso mit Aromen von Holz, Lakritz und rosa Pfeffer – aber auch schwarzen Johannisbeerknospen, die in Cajmarca angebaut werden.

Euch fällt auf: Die Namen sind die des Anbaugebietes und alles ist dort regional (und übrigens alles Bio) produziert.
Euch fällt ebenfalls auf: Der Peru-Espresso schmeckt nicht nach Lama. Wen das auch enttäuscht, bitte einmal die Hände heben! Gut, aber rosa Pfeffer ist jetzt nicht das Schlechteste, muss ich sagen.

Was mir an diesem Kaffee gefällt ist, dass Dolce Gusto hier eine ganz neue Richtung eingeschlagen hat. Ich habe das Gefühl, sie haben sich erweitert und sich unter anderem in eine neue Richtung entwickelt und deswegen habe ich mich so mit dieser neuen Kollektion identifiziert. Es ist ein intensiver und herber Geschmack, alles bio, alles regional angebaut, kurzum: Es ist neu. Und besser, vielleicht.

So wie ich bin – nicht mehr, aber besser vielleicht

Auch ich bin neu. Vielleicht nicht besser, aber effizienter. Ich arbeite gezielter an Dingen, die ich erreichen will und ich habe klare Ziele definiert. Ich weiß jetzt, was ich will und wo ich hinwill. Beruflich, aber auch privat.

Vor allem jedoch hat sich beruflich insofern etwas verändert, dass ich nicht nur ein E-Book geschrieben habe, sondern dass ich auch mit meinem Consulting endlich mehr ins Marketing gehe. Ich habe mehrere Vorträge gehalten und für dieses Jahr sind noch zwei-drei weitere geplant. Ich habe mich vor allem auf Influencer Marketing spezialisiert – man nennt mich also einen Digital Communication Consultant. Tja, wer hätte das gedacht.

Bloggen werde ich weiterhin, allerdings weitaus professioneller als vorher. Ich habe meinen #letterboard Stil auf meinem Fashionlunch Instagram Channel gefunden, einen eigenen Hashtag eingeführt und auch einen Blogpost drüber geschrieben.
Ich habe gelernt, dass es reicht, wenn etwas echt ist – Gangster würden sagen, wenn etwas “true” ist. Oder “real”? Keine Ahnung.

Keine Ahnung – aber nicht schlimm!

Keine Ahnung von allem? Nicht schlimm. Man muss nicht in allem gut sein. Und wenn es dann nach Kompetenz geht und ich genau diese nicht besitze – tja, dann gehe ich doch mal Kaffee trinken…

 

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