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#taratalks: Warum Influencer verlogen sind und Firmen ihr Geld verpulvern

2. September 2018

Ich bin heute Morgen aufgewacht und hatte schon wieder -34 Follower. Ich hatte mal über 26.000 Follower – jetzt nur noch 25,1K.
Instagram löscht noch und nöcher inaktive Accounts, Fake Accounts und – natürlich – entfolgen dir bei einer gewissen Menge auch immer wieder Leute.
Das wäre alles kein Problem, wenn auch konstant neue dazukämen. Das ist allerdings nicht mehr der Fall.
Und ich bin nicht hier, um mich über den verrückten Instagram Algorithmus zu beschweren und ich fühle mich auch nicht persönlich von Instagram gehasst, weil es mir meine Arbeit ganz schrecklich und vor allem ganz persönlich besonders schwer machen will.
Das ist nicht der Fall.
Die Algorithmen sind einfach eingestellt und hassen niemanden persönlich.
Das ändert nur leider absolut nichts an der Tatsache, dass er trotzdem – pardon my french – einfach nur absolut beschissen ist.

Die Algorithmen waren der Anfang vom Ende – und trotzdem gab es keine andere Möglichkeit

Ich weiß, der böse Zuckerberg, der hat alles kaputt gemacht!
Ja, irgendwie schon, aber irgendwie auch wir selbst.
Der Wunsch danach, so unglaublich toll und berühmt zu werden wie die, denen wir folgen, wurde größer, unabkömmlich, und es sieht ja auch so leicht aus! Alles, was du tun musst, um berühmt zu werden, ist dich möglichst oft im Bikini auf der selben Stelle zu fotografieren – mit dem selben Filter.

(Bilder via @theocarow, @queenofjetlags, @tezzamb)

Versteht mich nicht falsch, ich sehe diese Bilder nur, weil ich den Leuten auch folge. Ich mag ihren Content, vor allem Tezza ist für mich eine große Inspiration. Sie hat ein fantastisches Gefühl für Farben und Bildkomposition, sie ist Sängerin in einer Rockband (was?! Wieso kann sie alles?!) und überhaupt, eine der besten so-called Content Creater auf Instagram.

Und trotzdem: dann gibt es ja noch uns. Die Normals UND die Normalo-Influencer, die ja irgendwie genau das sein sollten: Normal. Die, die sich entwickelt haben, weil alle übersättigt waren von reichen und schönen Photoshop-Superstars, nur damit jetzt NOCH mehr Leute superreiche-superschöne-Photoshop Superstars sein können, und das ganz ohne Hollywood und nur durch eine App: Instagram.

Alles ist gleich und alle wollen es sehen

Und somit kommen wir auch schon zum größten Problem: 90% dieser Influencer lügen.
Sie lügen mit ihren Kommentaren, sie lügen mit ihren Likes, sie lügen mit ihren Bildern.
Und das schlimmste ist: die meisten wissen das und liken trotzdem. Und machen mit. Alle haben sich bei Instagram darauf geeinigt, dass Lügen eigentlich voll okay ist und “irgendwie notwendig” und alles in mir schreit:”NEIN!” und alles irgendwie “Ja, doch”.

Problem Nummer 1: Instagram braucht Interaktion – und passt sich nicht an

Diese Screenshots sind aus einer Gruppe von Bloggern, die sich gegenseitig bei Instagram pushen. Sie haben Aufträge und sagen dann in diesen Gruppen, dass man explizit jemanden taggen soll, etwas zum beworbenen (hier) Wein oder einer Marke sagen soll.
Das ist Betrug, das ist klar. Hier wird sich falsche Interaktion erschlichen, damit der Kunde zufrieden ist und die PR Agentur sagen kann, dass sie “super Influencer!” rausgesucht hat. Dass das illegal ist und man sich somit Kunden und dementsprechend Geld angelt, was man Aufgrund von Fake-Interaktion verdient und du deine Daten nicht verfälschen darfst (Hey, VW!) wissen alle – ist aber allgemeingültig akzeptiert, weil, Achtung, alle Blogger dann sagen: “…aber ich hab doch keine Waaaaahl!”
Und das Schlimmste ist: Sie haben recht. Ich kann das sagen, ich weiß wovon ich rede und auch ich habe da mal mitgemacht und das nicht nur einmal.
Denn: Die Interaktionsrate unter einem Post ist MAßGEBLICH abhängig von vielerlei Dingen.
Dazu gehört aber auch – und das scheinen die meisten zu vergessen, so banal es klingt – das Alter.
Eine Bibi oder Dagi oder wie die ganzen Youtube Girls mit einer Zielgruppe von 12-15 Jährigen auch heißen mögen haben eine deutlich höhere Interaktionsrate – weil Teenager ZEIT haben. Teenies hängen den kompletten Tag vor Instagram und machen jede Social Media App eigentlich zu dem, was sie ist: Musically? Nur von Kindern und Teenies benutzt. Und innerhalb kürzester Zeit unfassbar erfolgreich. Das selbe übrigens mit Snapchat…
So. Das verstehen dann aber die Kunden nicht, wie beispielsweise die ganz großen Player und Konzerne. Diese bieten dann Produkte an und suchen sich nicht Influencer aus, die PASSEN, sondern diese, die gute Zahlen und eine hohe Interaktionsrate haben. Die ja gar nicht echt ist. Aber ist ja egal, sieht gut aus, oder?. Und das führt uns auch zu Problem Nummer 2…

Problem Nummer 2: Instagram will mehr – und fordert uns tatsächlich viel mehr ab

Ich habe jetzt eine zeitlang einen Test auf fashionlunch gemacht – und nur Bilder gepostet, auf denen viel los ist. Viel bunt, viel Text, viel mehr. Und Instagram dankt es mir und spielt diese Bilder umso besser aus. Mehr ist mehr! Das heißt aber auch, dass Instagram entscheidet, was die Leute, die mir JA EH SCHON FOLGEN, sehen. Genau wie es bei Facebook lange vorher der Fall war. Mittlerweile musst du bezahlen, um deine eigenen Leute zu erreichen. Und neue Follower finden? Kaum möglich.
Eine Zeit lang ging das gut mit “Follow / Unfollow” – aber dementsprechend schrottige Follower hast du damit generiert. Leute, die einfach nur aus Höflichkeit zurückfolgen, sich aber absolut gar nicht für dich oder deinen Content interessieren. Und was wird dann gemacht? Es werden nicht nur Kommentare gefaked, sondern auch Likes.


Innerhalb von einer Minute mehr als 1000 Likes? Ich denke nicht. Ist aber nicht so wichtig, hauptsache deine Zahlen stimmen, richtig? Hallo, Problem Nummer 3!

Problem Nummer 3: Firmen WOLLEN kaum noch guten Content – sondern gute Zahlen

Sad but true: es ist völlig egal, ob du gute Bilder machst oder gute Texte schreibst. Hauptsache deine Sachen werden kommentiert. Dass die dann nur von anderen BLOGGERN kommentiert werden, scheint auch egal zu sein – also dass die einzigen Influencer sich selbst influencen lassen von anderen Influencern, aka Blogger pushen sich selbst und sonst steht da kaum ein wertvoller Kommentar, außer vielleicht: “Wow! Amazing! So hübsch!” Relevant? Nein. Potentielle Käufer für das Produkt, was wir als Influencer bewerben? Nope. Sieht es toll aus, “321 Kommentare” anstatt “14 Kommentare” unter jedem Bild stehen zu haben? Yes. Und hübsch aussehen ist alles, was zählt, richtig…?

Und nochwas: Firmen haben keine Ahnung, noch immer nicht. Sie buchen einfach den Influencer, der gute Zahlen hat (die ja gar nicht echt sind, MEISTENS) und gucken nicht, ob er auch zu Marke passt. Eine Youtuberin mit einer Luxusautomarke um die Welt schicken? Alles klar. Und wer von den 12-Jährigen soll das kaufen?  Cartier wirbt mit Leuten, die eine Zielgruppe von 13-17 hat aber trotzdem viel mehr Interaktion als andere Influencer. Ja, KLAR ist das Engagement hier viel besser: es sind Teenager! Die bauen dir Fanpages, die bauen einen Kult um dich auf – die werden aber niemals eine Cartier Uhr kaufen.

Problem Nummer 4: Wir wollen echte Frauen – echt perfekte!

Instagram ist wie Frauenmagazine geworden.

Die ersten 20 Seiten „Love yourself“-Tipps, Quotes und ein Mini-Tagebuch, wo du selbst schreiben sollst, was du an dir liebst. Die folgenden 10 Seiten sind Abnehm-Tipps. Inkls Übungen und Shopping-Tipps für Sportkleidung, die uns schon vorher dünn aussehen lässt. Und am Ende gibt es noch 5 Tortenrezepte. Kurz gesagt: es macht keinen Sinn. Und genau so sind wir konzipiert.

Wir wünschen uns authentische Frauen. Starke, selbstbewusste Menschen, denen wir folgen können. Von denen wir uns inspirieren lassen. Der Punkt ist: die müssen dann auch dementsprechend aussehen. Size Zero, HÖCHSTENS 40, trainiert aber Sport hassend, in Shape aber nur Pizza und Burger essend und das auch online zelebrierend. Wenn du nicht „normal“ bist – also so, dass die Leser dich „herrlich normal“ finden – dann findest du keine Follower, die eine Community bilden. Aber dazu musst du einfach ULTRAGEIL aussehen. Sonst kommen keine neuen Follower dazu. Du musst also ganz ganz besonders sein, aber darfst nicht besonders sein. Das klingt jetzt böse, aber das stimmt. Du musst Bilder posten, die ÜBERTRIEBEN gut sind. Es geht um mehr mehr mehr und bunter und lauter. Und wir? Wir müssen uns anpassen und hauen Lichterketten in die unpassendsten Situationen rein, einfach um noch mehr und noch bunter zu sein. Wir sind Dauerentertainer geworden und werden mit einem „entfolgen“ bestraft, was nicht so schlimm wäre, wenn man wenigstens noch neuen Leute erreichen würde – doch auch das passiert ja noch kaum.

Problem Nummer 5: Das Fazit

Tja. Und nun? Scheiße, was? Richtig. Ich persönlich habe nämlich keinen Bock mehr auf Mails, die mir sagen, sie wollen keine Kennzeichung (was illegal ist), die mich nach NOCH mehr Zahlen und NOCH mehr Screenshots und NOCH mehr Lametta fragen, weil sie davon ausgehen (müssen!) dass EH alle Influencer betrügen.

Die machen das allerdings auch nur, weil Firmen das WOLLEN, weil sie Interaktion erwarten, die nicht von der Zielgruppe der Kunden UND der von ihnen ausgewählten Influencer erbracht werden KANN (die Leute haben ihr eigenes Leben mit 25! Jobs! Uni! Freunde! MIETE zu zahlen!). Es werden Dinge von Bloggern erwartet, die keiner hier erfüllen kann. Lichterketten oder Titten, perfekt gestyled in den unmöglichsten Situationen, die die Leser träumen lässt – aber hey. Bitte ganz normal und das Mädchen von nebenan.
Und wenn du nicht dazu bereit bist, den ganzen Tag vor Instagram zu sitzen und zu kommentieren und zu liken und dich selbst zu verarschen – denn du tust das nur, weil du weißt, dein Content ist vielleicht gut, wird aber trotzdem nicht beachtet – dann hast du einfach mal verloren. So wie ich heute. Nächste Woche bin ich dann sicher nicht einmal mehr bei 25K. Das tut weh. Es sind nur Zahlen. Aber meine Miete ist auch nur eine Zahl, und die muss ich davon ebenfalls bezahlen.

Firmen stecken ihr Geld in falsche Zahlen und sie wissen es. Wie oft habe ich schon Mails geschrieben und darauf hingewiesen und es kam nur ein “Ja, wissen wir, doof, können wir nichts tun, machen ja alle…” zurück. Ja. Machen ja alle. Ein “Machen ja alle” hat schon immer irgendwann den Untergang gebracht.

Influencer betrügen mit falschen Zahlen und sie wissen es. Und das schlimmste? Es gibt kaum eine andere Wahl, weil es unser scheiß Job ist, auch wenn wir deswegen sowieso schon den ganzen Tag verarscht, beleidigt und belächelt werden.
Alle reden davon, dass Ehrlichkeit und Qualität sich durchsetzen werden – aber wann denn endlich?

Achja: Der Header zeigt ein Bild von mir an einer coolen Location mitten in Berlin. Hat nichts hier mit zu tun, aber hey – vielleicht krieg ich Klicks. Und darauf kommt es ja an.

 

 

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23 Comments

  • Reply Sarah 3. September 2018 at 9:23

    Wow, danke für so viel nackte Wahrheit! Jeder, der das bestreitet, was Du alles so treffend beschreibst, lebt definitiv hinterm Mond.
    Ich kann angesichts dieser Zustände wohl “froh” sein, nicht von Instagram und meinem Blog leben zu müssen, denn ansonsten, müsste man dieses Spiel in Teilen wohl mitspielen… wie Du schon schreibst “Machen ja alle” – aber das kann’s doch eigentlich nicht sein. Wie lange wird das noch gut gehen?!

    Alles Liebe und Danke für diesen Beitrag!!
    Sarah

    http://www.eattraincare.com

    • Reply fashionlunch 3. September 2018 at 9:59

      ich weiß auch nicht, ob und wie lange das noch gut gehen kann. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass alles bald platzt und wir einfach mal gezwungen sind, von neuem anzufangen.

  • Reply Bianca 3. September 2018 at 9:32

    Ach Tara, deine Texte lese ich einfach am allerliebsten!
    Da kommt die Wahrheit auf den Tisch!
    Fühl dich gedrückt 💕

  • Reply Diandra 3. September 2018 at 11:53

    Liebe Tara,
    du sprichst mir aus der Seele! Du triffst einfach den Nagel auf den Kopf. Alles mit Gründe, weswegen mir schon seit langem die Zeit am bloggen und auch teils an Instagram vergangen ist.
    Nun habe ich das ‘Glück’ und muss davon auch nicht meine Miete bezahlen, sonst wäre ich schon längst aufgeschmissen 😀
    Ich bin auch mal gespannt, wie lang dieser ganze Bums noch gut gehen wird.
    Danke für diesen tollen Beitrag!
    Diandra

    • Reply fashionlunch 3. September 2018 at 14:12

      Salut Madame,
      Danke dir für deine Worte.
      Ich bin auch gespannt, wie lange das noch so weitergehen wird. Mal schauen.
      Und hey – sonst spielen wir einfach ne Runde Tomb Raider und verstecken uns vor der Welt! 😉

      • Reply Diandra 3. September 2018 at 20:14

        Klingt nach einem guten Plan 😉 Die alten Zeiten wieder aufleben lassen!

  • Reply Patricia 3. September 2018 at 13:27

    Hey Tara, danke für diese ausführliche Aufklärung, mir war ja gar nicht klar, wie das so läuft – echt hartes Geschäft! Das ist gut, dass Du das mal raushaust, damit regt Du zum nachdenken an; wovon man sich beeinflussen lässt und was für Werte man eigentlich hat.
    Es ist so eine Art Zenit erreicht, so empfinde ich das und das alles wieder echter wird, in vielen Bereichen. Schön, dass Du einen Anfang machst. Ich würde ja sagen, mach weiter so, denn das ist großartig!

    • Reply fashionlunch 3. September 2018 at 14:11

      Liebe Patricia,

      ich danke dir für deine Worte! Ja, das ist schon lange nicht mehr das Business, was es mal war. Das Problem ist einfach, dass alle immer Ehrlichkeit fordern und sich trotzdem liebend gerne verarschen lassen. Mal schauen, wohin das noch führt. Deine Worte bauen mich auf, danke dir!

  • Reply Jochen 3. September 2018 at 17:08

    Den Ansatz in allen Ehren. Es ist ja gut, dass du versuchst zu reflektieren, welchem Strudel an Unehrlichkeit du da versuchst zu entkommen. Die Blaupause auf den Influencer-Hate anzuwenden und sich die Klicks über current objectivs zu erkreischen macht die Sache nur auch nicht besser. Was mich in deinem Artikel nur wirklich nervt ist die Tatsache, dass du den Firmen den schwarzen Peter an die Fassade sudelst und die Arroganz besitzt das scheinbar auch noch ernst zu meinen. Jeder der sogeschumpfenen Influencer bietet in den Netzwerken seine Dienste feil. Dass ein, auf Gewinnmaximierung zielendes Unternehmen die altbekannte Flohmarktstrategie anwendet ist logisch und okay, wenn vielleicht auch moralisch nicht so integer, wie du dich hier gibst. Lol! Wer seine Inhalte nach Außen präsentiert, der sollte sich stets bewusst sein in welchem Becken er mit den Haien schwimmen will. Leider Gottes wird immernoch dem Inhalte schaffenden ohne Reichweitegarantie der Zucker in den Hintern geblasen. Selbst darauf zu kommen Kooperations-Advertising zu betreiben scheint der gemeine Influencer nicht. Long story short: Nur weil Scheiße gelb eingefärbt wurde, ist es immernoch Scheiße.

    • Reply fashionlunch 3. September 2018 at 17:30

      Leider verstehe ich deinen Punkt hier gar nicht, außer mir zu sagen, dass ich arrogant bin. Das ist nicht schlimm, ich habe schon schlimmeres gehört. Dass die Firmen allerdings Mitschuld tragen, kannst auch du nicht durch einen Blogpostkommentar verhindern.

      • Reply Felix 6. September 2018 at 15:49

        Wenn’s Dich beruhigt: Ich habe auch null Plan, was er meint. Sorry, ein bisschen zu wirr für mich, Jochen. 😀

  • Reply Jasmin 3. September 2018 at 18:05

    Hey Tara, danke, du hast es auf den Punkt gebracht. Ich finde übrigens nicht, dass du den Firmen den schwarzen Peter zuschiebt. Nein, es ist doch viel mehr ein Wechselspiel zwischen Influenzer und Firma – eine Art Spirale, ein Mal angefangen, kommt man nicht mehr heraus. Mir geht es wie dir, während andere fröhlich Follower und Likes kaufen sitze ich frustriert vor dem Bildschirm, weiß, dass mein Content gut ist, aber scheinbar ist das latte. Ich bin sehr gespannt, wann der Knall kommt und wie Influenzer dann überleben wollen, die ihr Dasein von dieser App abhängig machen. Liebe Grüße Jasmin

  • Reply STYLELANE 3. September 2018 at 19:20

    Hallo Tara,
    Ich bin durch FashionBloggerCafé auf Deinen Blog gekommen. Einen guten Blogbeitrag, was leider auch der Wahrheit entspricht.

  • Reply Steph von MissKittenheel 3. September 2018 at 19:40

    Das gehört zu den Dingen warum ich mich seit längerem mit Instagram schwer tue. Und auch weil jeder verf….. Smoothie mehr Likes erhält als politische Beiträge anderswo. Parfümierte Schafe der heutigen Zeit.

    • Reply fashionlunch 4. September 2018 at 9:26

      ich liebe es. parfürmierte schafe. haha.

  • Reply Miri 3. September 2018 at 21:30

    Du sprichst das aus, was ich schon lange denke. Wie oft wollte ich Instagram schon an den Nagel hängen, weil ich mich nicht mehr von der Stelle bewege und nicht einsehe, meine wertvolle Lebenszeit an diese App zu verfüttern. Ich bin eben auch keine 12, keine 21 sondern 31 und liebe das Leben offline – aber möchte mit meinen Ideen genauso Leute erreichen und inspirieren… Es ist eine Hassliebe, die ihresgleichen sucht.

    Ein Lächeln,
    Miri von thesoulfoodtraveller.com

    • Reply fashionlunch 4. September 2018 at 9:29

      ja, mir geht es ähnlich – allerdings fand ich es mal eine tolle plattform, die für mich die liebe zur literatur und zu fotos verbunden hat. jetzt allerdings…..tja. as written.

  • Reply Ben 3. September 2018 at 21:59

    Ich freue mich, wenn wir uns mal zu dem Thema austauschen und gemeinsam schauen, wie wir unterstützen können anzupacken.

  • Reply Ben 4. September 2018 at 10:44

    Tara, ich kann Dir ein Lied davon singen, wie kreativ einige Leute sind, um zu tricksen. Hab im Januar mal darüber gebloggt und muss wohl bald mal ein Update schreiben (siehe hier: https://benruegg.com/influencer-vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser/). Mit meinem Artikel hab ich mir natürlich nicht nur Freunde gemacht, aber ich finds gut, wenn es mehr Leute gibt, die auf den Tisch hauen, und sagen was Sache ist. Danke für den Artikel!

  • Reply Vicky 5. September 2018 at 21:54

    Top Artikel! Spricht mir aus der Seele…
    irgendwann ist die Luft raus und man hat einfach keinen Bock mehr Content zu kreieren.
    Meine Summer-Break tat mir unglaublich gut.

    Viele Grüße,
    Vicky

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